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365 – Workshop Bildbearbeitung bei Slava Ebinger

Was ich zum gestrigen Workshopbericht noch vergessen habe und heute unbedingt nachholen möchte ist:

Vielen herzlichen Dank auch an das süße Brautpaar das uns zur Verfügung stand. Habt ihr super gemacht 🙂

 

 

 

Vor ein paar Tagen ruft mich mein Mann aus dem Geschäft an.

Mann: Schatz du weisst schon wo der 2. Workshop ist?

Ich: Jaaa………..in Stuttgart

Mann: Nein der ist in Neuffen ich war gerade auf Slavas Internetseite

Ich: Ok?!? Ist doch Stuttgart oder?

Mann: Nein ist es nicht!

schweigen…….

Ich: aber die Postleitzahl 7 ist es schon oder? (Angst)

Mann: Ja!

 

 

Es ist Sonntag morgen, ca. 08.00 Uhr…wir fahren los…Mark fährt mich und ich bin heute viel entspannter. Kein Schminken im Auto, heute lese ich ein Buch nehme ich mir vor. Es ist auf Englisch.

Wir fahren und unterhalten uns…währenddessen lese ich mein englisches Buch und höre Radio. Reizüberflutung total! Ich schaue nach vorne und irgendwie kommt es mir so vor als würde er viel zu schnell fahren.

Ich: du fährst zu schnell

Mann: ich fahre das was dransteht

Ich: kann nicht sein. irgendwie fährt die Dari besser, bei ihr fühle ich mich  immer sicher im Auto da könnte ich sogar während der Fahrt

schlafen.

Mann: „natürlich! Unter den Blinden ist der Einäugige König!“

Und dann erinnert er mich daran das ich mich mit ihr trotz Navi verfahren hatte und wir danach über eine Bushaltestelleninsel geschanzt sind.

Ich kann mich nicht mit Spitzfindigkeiten aufhalten und lese weiter mein Buch, so bekomme ich die Geschwindigkeit nicht mit und verstehe auch den Text. Das Radio ist aus.

 

Wir sind angekommen. Und ca. 20 Minuten zu früh. Mein Mann schlägt vor noch einen Kaffee trinken zu gehen – gute Idee. Wir kurven durch Neuffen. Kein Cafe weit und breit. Auch keine Tankstelle für einen Coffee to go. Das kann doch nicht sein – wir drehen noch etliche Runden. Aber Neuffen hat kein Cafe. Trotzdem ernähren sie sich mit Lebensmittel, die Neuffener. Wir finden einen Supermarkt. Leider ist ja aber Sonntag.

Ok, es ist Zeit, der Workshop beginnt. Ich verabschiede mich von Mark. Er ist so toll, immer unterstützt er mich. Sein letztes Hemd würde er hergeben damit ich meine Träume verwirklichen kann. In allem was ich machen möchte steht er hinter mir.  Ich liebe ihn!

 

Vor der Türe treffe ich Conny, sie hat auch den Hochzeitsworkshop besucht. Gemeinsam treten wir ein. Ich bin beeindruckt. Von diesem schönen Raum mit seinen wunderschönen ausgestellten Bildern. Die anderen Workshopteilnehmer sind schon da. Dieses Mal sind die Männer in der Überzahl. Ich schnappe mir einen Stuhl. Sehr bequem, wenn ich mich nach hinten lehne bin ich in der halben Liegeposition, heeerrlich 🙂 Mit diesem Stuhl werde ich allerdings noch zu kämpfen haben…

Der Workshop startet und ist superinteressant. Slava „repariert“ die Statue vom Vortag 🙂 Wozu brauchen wir die Stadt Stuttgart wenn es Photoshop gibt? Irgendwann machen wir eine Pause. Slava empfiehlt Cannelloni und fast alle Workshopteilnehmer bestellen diese auch. Wahrscheinlich haben wir uns alle das gleiche gedacht: Wer in der Bildbearbeitung soviel Geschmack beweist kann beim Essen nicht so falsch liegen. Und so ist es auch, die Cannelloni schmecken sehr gut. Danach geht es weiter. Ich sitze wieder bequem in meinem halben Liegestuhl. Und da kommt sie, die Müdigkeit nach dem leckeren Essen. Aber der Workshop ist einfach viel zu interessant, jeden Satz möchte ich mitbekommen, alles in meinem Kopf speichern. Und so höre ich auf ständig nach hinten zu wippen und setze mich anständig hin.

Im gefühlten Akkord lassen wir uns einen Kaffee nach dem anderen raus (denn auch der schmeckt super!). Die Kollegen sind wieder klasse und wir haben viel zu Lachen. Die Stunden verfliegen.

Mein Fazit aus diesem Workshop ist: ich habe mich wieder total wohlgefühlt und eine Menge für mich mitnehmen können. Ich habe gemerkt das ich schon einiges in der Bildbearbeitung weiß, das WICHTIGSTE wusste ich jedoch noch nicht. Und das sind Punkte wie z.B. der Workflow, wie gehe ich konkret nach einem Shooting vor um Zeit zu sparen und noch einiges mehr.

Letzter Satz für alle Workshopteilnehmer: „…sein Vater war Elektriker und nicht Zauberer“ 🙂

 

Nach dem Workshop holt mich Mark wieder ab, es ist schon dunkel. Als ich die Autotüre aufmache streckt er mir einen Eiskaffee entgegen. Das ist bei uns ein Ritual. War ich irgendwo unterwegs und er holt mich gibts ein Getränk 🙂

 

Internetadresse des Workshopgebers: www.ebinger-foto.de